08_kreislauf

Wir alle möchten gesund, zufrieden und erfolgreich im Leben sein. Grundvoraussetzung dafür ist, dass wir uns selbst immer wieder darum bemühen, unsere persönliche Mitte zu finden. Nur so können wir optimal in der Welt wirken. Dies betrifft alle Lebensbereiche.
Yoga und Meditation sind wunderbar dafür geeignet, uns selbst immer wieder in die Balance zu bringen, „well-balanced“ zu sein.
Eine Vielzahl (ca. 100) verschiedene Körperhaltungen (Asanas), die bewusste Atemführung (Pranayama) und die Meditation unterstützen uns dabei unser Körperbewusstsein und die Selbstwahrnehmung zu stärken. Wir lernen achtsamer mit unserem Körper umzugehen, können Signale von Belastungen und Stress schon im Vorfeld erkennen und zugunsten unseres Wohlbefindens regulieren.

Yoga –  mit dem Körper sein

Der Hatha-Yoga ist ein „Übungs-Weg“, der dort ansetzt, worüber sich alle unsere Erfahrungen vermitteln, an unserem Körper. Ein altes Sprichwort besagt: „Der Körper lügt nicht.“ Ein Grund mehr diesem „ehrlichen Freund“ mit noch mehr Achtsamkeit, Liebenswürdigkeit und Vertrauen zu begegnen. Denn ER weiß genau, was gut für uns (ihn) ist und was nicht. So reagiert der Körper auf die Yoga-Praxis mal wohlwollend, sodass sich Wohlbefinden einstellt, manchmal so dass er uns deutlich vor Augen führt, wie sehr wir unsere (seine) Bedürfnisse missachtet haben.
Ein Ziel des Hatha-Yoga ist es, dieses Wohlbefinden, wobei sich jede Zelle unseres Körpers von Lebensenergie durchströmt fühlt, zu kultivieren. Erst wenn unsere Energie, welche die Inder prana und die Chinesen chi nennen, wieder frei fließt, können wir erfahren, wie sich unser volles Energiepotential anfühlt.
Beim Üben der Körperhaltungen (Asanas) können wir wahrnehmen, wo unsere Energie blockiert ist und wo mehr bzw. von ihr vorhanden ist.
Nach einigen Erfahrungen gelingt es uns zunehmend, unser „energetisches Profil“ zu erkennen, selbständig zu regulieren und immer wieder in unsere Mitte zu finden.

„Der Körper ist die Sprosse,

der Körper ist das Tor

auf dem Weg eines jeden Suchenden.“

Unbekannt